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Wenn
man irische Musik hört, klingt sie oft sehr einfach und grob.
Aus der Nähe betrachtet handelt es sich aber um eine komplexe
Musik die nicht nur einfach mit Noten erfaßt werden kann.
Das eigentliche Geheimnis der irischen Musik liegt im Gefühl -
sie kommt aus dem Bauch.
Die Melodien und Texte sind wunderschön und berühren die Seele
des Hörers. Beide Teile sind miteinander verwoben.
Irische Lieder wurden zu Geschichten und irische Geschichten wurden
vertont. Beides gehört immer noch zum Alltag der grünen Insel
und ist lebendig.
Das sich die irische Musik nicht nur durch die Dubliners und die
Pogues definiert, sollte spätestens seit River Dance klar sein.
Die irische Musik ist weit gefächert so das für jeden Geschmack
etwas dabei ist.
Das sogenannte "story telling" ist mehr als nur gute Unterhaltung
oder eine Geschichte vom Märchenonkel. Noch heute wird diese Tradition
in Irland gepflegt.
Irische
Musiker lernen die Melodien durch Hören.
Einige der besten Musiker können keine Noten lesen. Melodien nur
mit dem Ohr zu lernen ist vor allem für die klassisch ausgebildeten
Musiker ungewohnt.
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