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Als eine der weniger entwickelten Regionen Irlands ist Donegal
auch eine der wildesten und ursprünglichsten. Immer wieder stehen
zerfallene Steinhäuser und Kirchen an der Straße und erzählen
von der Armut, die die Menschen lange Zeit zur Auswanderung zwang.
In Donegal herrscht immer Aprilwetter: regnerisch, stürmisch,
aber mild - dank des Golfstroms. Selbst im Winter sinken die Temperaturen
selten unter den Gefrierpunkt, in den Vorgärten gedeihen Palmen,
das Heidekraut blüht noch im späten September.
Die Dörfer in Glencolumbkille sind durchquert, bevor sie überhaupt
begonnen haben: An Charraig, An Caiseal - kleine Siedlungen mit
kehligen Namen, die sich an einer einzigen Straße aufreihen. Sie
bestehen aus einer grauen Steinkirche, ein paar verstreuten, einfachen
Häusern. Das irische Wirtschaftswunder ist in Glencolumbkille
erst auf den zweiten Blick sichtbar.
Die keltische Vergangenheit hat sich tief in die Landschaft eingegraben.
In Sichtweite der Kirche von An Caiseal steht ein alter heidnischer
Megalith. Er ragt wie ein abgesägter Baumstamm aus der Erde, grau
und unvorstellbar alt, wild und roh wie auch die Hünengräber im
Tal. Das Monument ist eines der ältesten Zeugnisse, die Menschen
in Irland hinterlassen haben - eine Mahnung an eine verlorene,
aber kaum vergessene Religion: Nicht einmal die fanatischen christlichen
Missionare wagten es, die Megalithen in und um Glencolumbkille
zu zerstören. Statt dessen meißelten sie Kreuze in die Monumente,
um sie in den Dienst der Bibel zu stellen.
Kaum jünger sind die Feenringe, die sich in Glencolumbkille und
in ganz Donegal auf den Feldern finden - Jahrtausende alt, vom
Gras überwuchert, aber unzerstört. Wer sie angelegt hat? "Die
Feen natürlich", sagen die Leute in An Caiseal und lachen. Die
Bewohner des hohen irischen Nordens wissen, was von ihnen erwartet
wird: Sie sollen Guinness trinken, Briten hassen, mit Geistern
reden. Doch die Leute in Glencolumbkille wissen um die Klischees,
sie kokettieren und spielen damit und behaupten: "In der Grafschaft
Donegal gibt es definitiv mehr Elfen pro Quadratkilometer als
in jeder anderen Region Irlands." Am Ende muss der Besucher selbst
entscheiden, was Fakt ist und was Fiktion
Mit
nur zwei Meilen Küste ist Leitrim ein binnenländisches
County.
Eine Landschaft mit grünen Hügeln, Seen, Flüssen, Weiden und Mooren.
Sie können hier herrliche Landschaften genießen, reiten, segeln,
Golf spielen oder mit dem Boot den Shannon erkunden. Sie werden
in Leitrim nie Langeweile bekommen.
Die
Grossartigkeit von Sligo mit sein flachspitzigen Bergen,
malerischen Seen und sandigen Stränden ist unsterblich gemacht
in den Werken von dem Dichter W.B. Yeats und die Bilder seines
jüngeren Bruder Jack, beide haben viel Zeit in Sligo mit Inspiration
aus den Legenden und malerischen Landschaft gezogen. Dominierend
in dieser kleinen Grafschaft ist das Städtchen Knocknarea, der
'Hügel der Könige', gekrönt mit einem grossen Steinhügel, bekannt
als Queen Maeve's Cairn.
Dieser Hügel ist 5000 Jahre alt und ist ein ungeöffnetes Grab.
Maeve, eine kraftvolle Gestalt in keltischen Legenden, führte
eine grosse Armee von der westlichen Provinzseite von Connacht
zur östlichen Seite, der Küste, auf der Suche nach dem besten
Bullen in Irland. Eine Geschichte, die den Frauenstatus zu jener
Zeit aufzeigt, die eher der Wahrheit entsprechen. Alte Sagen von
Irland von welchen Yeats seine Inspiration erhielt. Währen der
Periode, wo die Literatur wiedererweckt wurde, eine Periode der
Entdeckung der alten Wurzeln, Yeats zog von den grossartigen,
irischen Gestalten, wie Queen Medb (Meave) oder der Lady Gregory
of Coole Park in Galway und Constance Markievicz von Lissadell
in Sligo in sein Werk. Die beiden Letzteren hatten Auswirkungen
in kulturellen und politischen Aktivitäten im letzten Teil des
19. Jahrhundert und anfangs 20. Jahrhundert und so einen nationalen
Stolz wiederaufblühen liessen, welcher durch den grossen Hunger
1840 und politischen Fehlentscheidungen abgewürgt worden war.
Es gibt eine feine Sammlung von alten Grabstätten in der Grafschaft
Sligo, wie auch immer, sicher Wert einen Besuch ist Drumcliffe
Grabstätten, eine der meistbesuchten Friedhöfe, weil W.B Yeats
dort begraben ist unter seinem erschauernden Eintrag: 'Cast a
cold eye On Life, on death Horseman, pass by!' Falls sie an lokaler
Geschichte oder Archäologie interessiert sind, das Grafschaftsmuseum
ist Wert einen Besuch mit seinen Ausstellungen, ebenfalls mit
einer speziellen Abteilung über W.B Yeats inklusiv seine Nobelpreismedaille.
Falls sie ein Auge für Kunst haben, die Gemeinde-Kunst-Galerie
nebenan hat die künstlerischen Werke von seinem jüngeren Bruder
Jack Yeats und andere irische Künstler ausgestellt. Fahren sie
weiter zu Rosses Point mit seinen 2 Stränden, wo der junge Yeats
mit seinem Onkel spazieren ging oder spielen sie auf dem Meisterschaftsgolfplatz.
Ja, Sligo scheint alles zu haben, voller Geschichte und Mythologie
und seine eigenen goldigen Strände mit den atlantischen Wellen
langsam hereinrollend, macht Sligo eine, der bestbesuchtesten
Gegenden von Surfern und Windsurfers in Irland.
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Tyrone,die
Region zwischen den Sperrin Mountains im Norden und dem grünen
Clogher Valley im Süden ist historisch besonders interessant.
Die enge Verbindung der Grafschaft mit den Vereinigten Staaten
wird im Ulster-American Folk Park in der Nähe von Omagh deutlich.
In der alten Druckerei »Gray's« der Stadt Strabane kann man Druckerpressen
aus dem 18. Jahrhundert besichtigen. In der Nähe des Davagh Forest
wurde vor kurzem eine vorgeschichtliche Kultstätte ausgegraben,
die aus geheimnisvollen Steinkreisen und Steinpyramiden besteht.
In der Umgebung stehen auch andere Zeugen der Stein- und Bronzezeit.
Die bewaldeten Landschaftsparks Gortin Glen und Drum Manor laden
zu Wanderungen ein. In der Nähe von Newtonstewart gibt es interessante
kleine Marktstädte und zahlreiche Flüsse mit Forellen und Lachsen.
In Dungannon werden ausgezeichnete Glasartikel hergestellt, die
als »Tyrone Crystal« bekannt sind.
Fermanagh, endlose Wasserwege, Inseln, Wälder, Täler, Burgen
und Klöster sind typisch für diese Grafschaft. Die Hauptstadt
Enniskillen ist ein wahres Einkaufsparadies. Auf den Seen Upper
und Lower Lough Erne fahren im Sommer täglich Vergnügungsdampfer.
In Fermanagh kommen Angler ganz auf ihre Kosten. Florence Court
und Castle Coole, die schönsten irischen Schlösser, sind populäre
Besucherziele. Die nahegelegenen Marble-Arch-Höhlen sind der Öffentlichkeit
zugänglich. Die Besichtigung beginnt mit einer unterirdischen
Bootsfahrt
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